Herausragende lokale Kultur: Zehn Projekte im Finale des Stadtteilkulturpreises 2026

Zehn herausragende Kulturprojekte und -programme aus der Hamburger Stadtteilkultur wurden dieses Jahr wieder für das Finale des wichtigsten Preises für lokale Kulturarbeit nominiert. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Alle Finalist*innen sind zugleich für den Publikumspreis der Stadtteilkultur nominiert, der mit 2.000 Euro ausgestattet ist.

Aus insgesamt 57 Bewerbungen von Initiativen, Kulturzentren, Vereinen und Einzelpersonen wurden zehn Projekte und Programme ausgewählt, die beispielhaft für die Innovationskraft, gesellschaftliche Relevanz und Vielfalt der Hamburger Stadtteilkultur stehen. Die Auswahl erfolgte durch die Preisstifter*innen des Preises: die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, die Hamburgische Kulturstiftung, die Gabriele Fink Stiftung, die Patriotische Gesellschaft von 1765, die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. sowie STADTKULTUR HAMBURG.

Die zehn Finalist*innen 2026

Für den Hamburger Stadtteilkulturpreis 2026 und den Publikumspreis der Stadtteilkultur wurden folgende Projekte und Programme nominiert:

  • Die Stadtteilperformance ALTONA MACHT AUF! des altonale freundeskreis
  • Das Empowermentprojekt Hajusom Rap Squad von Hajusom e.V.
  • Das Hammer Sommerfestival der Stadtteilinitiative Hamm
  • Der Kreativ-Stammtisch 60+ im Altonaer Museum von DINGE Fotokunst
  • Die Literaturreihe Kulturhaus Schmökerei vom Kulturhaus Süderelbe
  • Die inklusiven Minibar Moralia Festspiele von Atelier Freistil, Barner 16 und Minibar Moralia
  • Das Kunst- und Medienprojekt So wünsche ich mir Ottensen vom bild+begegnung e.V.
  • Das Projekt theater 36 – bühnenkunst inklusiv am Goldbekhaus von Leben mit Behinderung Hamburg
  • Der Audio-Walk Voices of Bahrenfeld der Kulturagent*innen Hamburg
  • Das Jenfelder Erinnerungskulturprojekt Wie wollen wir erinnern? vom Salon International

Die Bandbreite der nominierten Projekte verdeutlicht einmal mehr die strategische Bedeutung von Stadtteilkultur als Motor für kulturelle Teilhabe, Mitgestaltung vor Ort, Dialog in den Quartieren und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hamburg.

Juryentscheidung und Publikumsvoting

Eine unabhängige Jury wird aus den Finalist*innen jetzt die*den Preisträger*in auswählen. Der Jury gehören an: Prof. Dr. Julius Heinicke vom Institut für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim, Jennifer Tharr von der Drosos Stiftung sowie der ehemalige Geschäftsführer der KUNSTKLINIK Eppendorf, Klaus Kolb. Das Online-Voting für den Publikumspreis der Stadtteilkultur startet Ende März 2026. Über einen Zeitraum von drei Wochen haben Interessierte die Möglichkeit, ihre*n Favorit*in aus dem Kreis der zehn Finalist*innen zu wählen. Der große Preis der Jury und der Publikumspreis werden dann Ende April im festlichen Rahmen den Gewinner*innen überreicht.

Über den Hamburger Stadtteilkulturpreis

Der Hamburger Stadtteilkulturpreis wird seit 2002 vergeben und zeichnet herausragende, innovative und nachhaltige Projekte der lokalen Kulturarbeit aus. Seit 2024 ergänzt der Publikumspreis der Stadtteilkultur die Auszeichnung um eine partizipative Perspektive. Preisstifter*innen des Hamburger Stadtteilkulturpreises sind die Hamburgische Kulturstiftung, die Gabriele Fink Stiftung, die Patriotische Gesellschaft von 1765 und die Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. unterstützt die Umsetzung. STADTKULTUR HAMBURG, der Dachverband für lokale Kultur und kulturelle Bildung, ist als Experte und Szenekenner für Konzeption und Durchführung des Wettbewerbs zuständig.

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