Corona: Hamburg zieht „Notbremse“
Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in Hamburg den dritten Tag in Folge über 100 liegt, treten ab Sonnabend, 20. März 2021 wieder strengere Regelungen in Kraft.
Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in Hamburg den dritten Tag in Folge über 100 liegt, treten ab Sonnabend, 20. März 2021 wieder strengere Regelungen in Kraft.
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus veranstaltet das HausDrei am 26. März 2021 den Online-Workshop für Jugendliche „Gemeinsam Ideen entwickeln! Gegen Rassismus und für mehr Solidarität!“.
Das Kulturhaus Süderelbe holt den preisgekrönten Liedermacher und Kabarettist Lennart Schilgen am 26. März um 19.30 Uhr live ins JOLA. In seinem neuen Programm dichtet und singt er gegen eine unzureichende Wirklichkeit an.
Die Behörde für Kultur und Medien erhöht die Projektförderung für die kommende Spielzeit einmalig um rund 100.000 Euro. Damit können in diesem Jahr alle eingereichten Produktionen gefördert und die Privattheater für den Start in die neue Saison deutlich gestärkt werden.
Der Musikalische S@lon lädt Musiker*innen ins Zwiegespräch mit Friedemann Boltes, dem musikalischen Leiter des Sasel-Hauses. Das Gespräch im S@lon spiegelt die Intimität eines spontanen Seitengesprächs nach dem Konzert und vermittelt zugleich Eindrücke von der musikalischen Vielfalt der Gäste. Dieses Mal online zu Gast: Der Saseler Gitarrist Heiko Ossig.
Auf dem Integrationsgipfel wurde Phase IV des Nationalen Aktionsplans Integration „Zusammenwachsen: Vielfalt gestalten – Einheit sichern“ vorgestellt. In dem gleichnamigen Bericht wird auch auf die Bedeutung von Kunst und Kultur für die Integration eingegangen.
Die derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen stehen der konventionellen Durchführung von Mitgliederversammlungen entgegen. Um Abhilfe zu schaffen, wurden im Rahmen des „Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie (GesRuaCOVBekG)“ Spielräume eröffnet, welche die Zusammenkunft bzw. Beschlussfassung auch ohne physische Präsenz ermöglichen.
Knapp acht Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland vertreten ein geschlossen rechts-extremes Weltbild. Der Anteil manifest rechtsextremer Einstellungen bleibt damit auch im langfristigen Vergleich eher gering.
Die Idee hält sich hartnäckig, dass Kultureinrichtungen mit digitalen Angeboten vor allem jüngere Menschen erreichen würden. Doch einer Prüfung hält das nur bedingt stand, wie eine Studie der Hochschule Heilbronn zu den digitalen Formaten der letzten Monate zeigt.
Die „normale“ altonale, das 17-tägige Kulturfestival, findet 2021 nicht im Mai/Juni, sondern nach den Sommerferien vom 2. bis 19. September statt. Auch STAMP, das internationale Festival der Straßenkünste, wird in den September verlegt.
Die vierte EU-Geldwäscherichtlinie verpflichtete die Mitgliedstaaten, ein Transparenzregister mit dem Ziel der Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche und Steuerflucht einzuführen. Dieses Register wird nunmehr bei der Bundesanzeiger Verlag GmbH geführt. Alle juristischen Personen des Privatrechtes – hierzu zählen auch eingetragene Vereine – müssen ihre wirtschaftlich Berechtigten im Transparenzregister elektronisch transparent machen.
Die Studie „Zwischen individueller Freiheit und Gemeinwohl. Sieben Wertemilieus und ihre Sicht auf Corona“ geht der Frage nach, welche Rolle persönliche Überzeugungen für den Umgang mit der Corona-Pandemie spielen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Blick auf Werthaltungen wichtig ist, um Einstellungen in der Bevölkerung zur Corona-Pandemie und den Maßnahmen zu ihrer Eindämmung besser zu verstehen.
Die staatlichen Hamburger Museen und Ausstellungshäuser öffnen gemeinsam am Freitag, dem 12. März. Weitere private Häuser schließen sich an. Nachdem auf der letzten Konferenz der Ministerpräsident*innen – abhängig vom Inzidenzwert – Öffnungsschritte für den Kulturbereich beschlossen wurden, können Museen und Ausstellungshäuser in Hamburg wieder öffnen.
Fast durchgängig erreichen Frauen ein geringeres Einkommen aus der selbständigen künstlerischen Tätigkeit im Kulturbereich als Männer. Das haben Gabriele Schulz und Olaf Zimmermann in der Untersuchung „Frauen und Männer im Kulturmarkt: Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage“ des Deutschen Kulturrates im Juni 2020 noch einmal bestätigt.
Für die Workshop-Reihe „Internationale Folklore-Tänze“ sucht das ella Tänzer*innen und Tanzgruppen aus Langenhorn und Umgebung, die Lust und Zeit haben, im Sommer im ella oder coronabedingt open air auf dem Marktplatz Käkenhof ihre Tänze aufzuführen und Bewohner*innen und Interessent*innen zum Zuschauen, Schnuppern und Mitmachen einzuladen.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat zusätzliche Mittel in Höhe von einer Milliarde Euro für eine Aufstockung und Fortsetzung des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR befürwortet. Insgesamt wird der Bund damit zwei Milliarden Euro an Corona-Hilfen für den Kulturbereich zur Verfügung stellen. Dies entspricht dem gesamten Bundeskulturetat eines Jahres.
Der Deutsche Kulturrat begrüßt, dass nun Öffnungsvoraussetzungen für den Kulturbereich festgelegt wurden. Die konkrete Umsetzung obliegt den jeweiligen Bundesländern.
Als erste deutsche Metropole hat sich Hamburg 2014 zur Aufarbeitung kolonialen Geschichte und ihrer Folgen entschieden. Nun hat der Beirat zur Dekolonisierung Hamburgs beim Runden Tisch Koloniales Erbe ein Eckpunktepapier für ein dekolonisierendes Erinnerungskonzept vorgestellt.
Der Lockdown wird zunächst bis zum 28. März verlängert, doch der Beschluss des Bund-Länder-Treffens enthält auch erste Lockerungschritte. Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte dürfen schon am Montag öffnen. Doch dann wird es kompliziert: Was ab wann wieder möglich ist und wann erneut Schließungen drohen – die Tagesschau fasst die Corona-Beschlüsse in einem Überblick zusammen.
Im letzten Jahr musste die Ausbildungsmesse der Stiftung Kultur Palast Hamburg aufgrund der Covid-19-Pandemie kurzfristig abgesagt werden. Damit das Stadtteilkulturzentrum im Hamburger Osten die Ausbildungsmesse und die damit zusammenhängende Vermittlung von Jugendlichen mit ausbildenden Betrieben weiter fördern kann, wird 2021 eine neue, digitale Version der Ausbildungsmesse präsentiert.