Politik & Kultur 4/2020 mit Corona-Schwerpunkt
Wie kleinteilig, wie differenziert und auch wie extrem verletzlich der Kultur- und Medienbereich ist, zeigt sich in der Corona-Pandemie überdeutlich.
Wie kleinteilig, wie differenziert und auch wie extrem verletzlich der Kultur- und Medienbereich ist, zeigt sich in der Corona-Pandemie überdeutlich.
Der Hamburger Stadtteilkulturpreises für herausragende Stadtteilkulturprojekte und -programme wird dieses Jahr online verliehen: Am Dienstag, den 21. April 2020 um 17 Uhr auf www.stadtteilkulturpreis.de.
Im Rahmen des Corona Schutzschirmes des Senates ist auch der Etat der Behörde für Kultur und Medien um insgesamt 25 Millionen Euro erhöht worden. Mit diesem Hilfspaket Kultur sollen im Rahmen existierender Förderinstrumente die Auswirkungen der Corona bedingten Schließungen für kulturelle Einrichtungen abgefedert werden. Hierzu werden derzeit gemeinsam mit den Einrichtungen individuelle Hilfsmaßnahmen entwickelt. Die
Freie Kulturschaffende sowie freie Künstler*innen sind von der Coronakrise besonders betroffen. Zusammen mit dem Bundesverband freiberuflicher Kulturwissenschaftler (BfK) gibt der 81. Treffpunkt Kulturmanagement über eine Zoom-Videokonferenz einen Überblick zu langfristig sinnvollen Hilfsmaßnahmen.
In dieser vom Corona Virus geprägten Zeit müssen wir zusammenhalten. Wir bleiben Zuhause und schreiben, malen und fotografieren z.B. für das Online-Magazin MIDDENMANG. Jede*r kann mitmachen und ihre*seine Geschichte erzählen oder eine eigene Fotoreportage posten.
Wer weiß, wann wir uns wieder in der gemütlichen Kölibri Küche der GWA St. Pauli zusammendrängen und staplen dürfen? Mit leckerem, vegetarischen Essen, das von begnadeten Köch*innen aus der Nachbarschaft gezaubert wurde und handgemachter Musik von ebensolchen Musiker*innen. Dafür gibt es jetzt: Küchenkonzert@Home.
Kultur ist als Faktor für die Entwicklung ländlicher Räume zunehmend in den Blick der Politik gerückt. Kulturzentren in ländlichen Räumen setzen den Rahmen für künstlerische Aktionen, Produktionen und Veranstaltungsreihen. Durch ihren hohen Vernetzungsgrad und ihre umfassende Expertise vor Ort sind sie sehr gut geeignet, Entwicklungsprozesse für ein lebendiges Umfeld anzustoßen und andere lokale Akteure mit
Im Sommer soll die Bauphase am Eidelstedter Bürgerhaus beginnen. Ab dann wird das Gebäude umfassend saniert, umgebaut und erweitert. Das Team wird für die Zeit ins Exil in ein Containerdorf ziehen und von dort aus Kulturveranstaltungen an verschiedenen Spielorten im Stadtteil organisieren – sobald die Corona-Pandemie dies wieder zulässt.
Was tun, wenn die Teilnehmer*innen nicht zum Kurs kommen können? Ganz einfach – der Kurs kommt zu den Teilnehmer*innen. In Zeiten der Homeoffices und Home-Schools haben die Teamer*innen von Lukulule es geschafft, die Angebote digital aufrechtzuerhalten und versorgen ihre Schützlinge mit videografischen Anleitungen zum Singen und Tanzen.
Führungskraft zu sein, ist aktuell vielleicht schwieriger denn je. Zwischen der Absage von Projekten und dem Umgang mit enttäuschten Besucher*innen, Kooperationspartner*innen und Auftragnehmer*innen müssen sie auch ihre Strukturen neu organisieren und denken.
Als die Corona-Pandemie Mitte März die Hamburger Clublandschaft abrupt stoppte, reagierten das Clubkombinat Hamburg und die Clubstiftung umgehend: Zur Rettung der notleidenden Live-Clubs und Veranstalter*innen wurde die Kampagne S.O.S. – Save Our Sounds ins Leben gerufen. Weitere Unterstützung gibt es nun von der Freien und Hansestadt Hamburg, die über die Behörde für Kultur und Medien
Als Reaktion auf die derzeitige COVID 19 Krise startet das PEM Theater an den Elbbrücken mit einem Online-Angebot. Das neu konzipierte PEM-e-Theater ist eine virtuelle Plattform und bietet mit Kabarett-, Musik- und Kinderprogrammen,Kunst und Kultur für zu Hause an. Das Privattheater im Hamburger Osten startet das online Angebot mit einer Märchenstunde für Kinder.
Im Rahmen des Corona Schutzschirmes des Senates ist auch der Etat der Behörde für Kultur und Medien um insgesamt 25 Millionen Euro erhöht worden. Mit diesem Hilfspaket sollen im Rahmen existierender Förderinstrumente die Auswirkungen der Corona bedingten Schließungen für kulturelle Einrichtungen abgefedert werden.
In Zeiten von Corona interessanter denn je: Bis zum 27. April 2020 kann noch eine Petition auf dem Petitionsausschuss-Portal des Deutschen Bundestags unterzeichnet werden, die sich für das bedingungslose Grundeinkommen einsetzt.
Da das ella Kulturhaus bis vorerst 30. April 2020 geschlossen bleibt und alle Veranstaltungen, Gruppen und Kurse in dieser Zeit entfallen müssen, gibt es bereits einige Online-Alternativen − und weitere Angebote und Aktionen sind in Planung.
Die Hamburgische Investitions- und Förderbank baut ihre Unterstützungsangebote im Rahmen des Corona-Rettungsschirmes der Stadt weiter aus. Ab sofort können Kultureinrichtungen auf der Seite der IFB (www.ifbhh.de) jetzt auch Förderkredite beantragen, mit denen neben Investitionen nun auch betriebliche Einbußen zu besonders günstigen Konditionen und mit vereinfachtem Zugang kreditär ausgeglichen werden können, wenn deren Bedarf aus der
Theater braucht Publikum. Es ist ein Dialog zwischen Bühne und Zuschauerraum – gerade im Kindertheater. Mit kleinen Geschichten per Video rund ums Theatermachen und Innenansichten einer Bühne sucht das Theater Mär den Kontakt zu seinen Zuschauern, um etwas Unterhaltung und vielleicht auch bisher Unbekanntes zu seinem Publikum nach Hause zu bringen.
Die Behörde für Kultur und Medien setzt zusammen mit der Hamburger Clubstiftung eine schnelle und unbürokratische Hilfe für die Hamburger Musik-Clubs um, mit der die Auswirkungen der Corona bedingten Schließungen abgefedert werden sollen. Aus dem Hilfspaket Kultur in Höhe von 25 Millionen Euro, mit dem der Senat Hamburger Kultureinrichtungen im Rahmen existierender Förderinstrumente unterstützt, werden
Auch für die altonale wie für unzählige andere Veranstalter*innen sind die Auswirkungen der Corona-Krise existentiell. Nun ist die offizielle Absage des Amtes für Verbraucherschutz und Gesundheit in Altona für die beiden Festivals altonale22 und STAMP eingetroffen. Die altonale muss schweren Herzens mitteilen, dass das Kulturfestival altonale und das Internationale Straßenkunstfestival STAMP im geplanten Zeitraum im
Der Kulturladen St.Georg hat eine virtuelle Bühne für Interessierten und Künstler*innen gelauncht: Dort findet jetzt Corona-Life/LIVE statt.